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20180502Besonders zum Muttertag besuchen viele Angehörige verstorbener Mütter den Friedhof, um Zwiesprache zu halten und Erinnerungen aufblühen zu lassen.

(Bonn, 02. Mai 2018) "Sie hat mir beigebracht das Leben zu genießen, nach Tiefschlägen wieder aufzustehen und weiterzulaufen, und zwar erhobenen Hauptes", erzählt Laura Odenthal mit einem Lächeln im Gesicht. "Für mich ist es selbstverständlich am Muttertag auf den Friedhof zu kommen, um meine verstorbene Mutter zu besuchen, natürlich mit vielen Blumen für ihr Grab."

Wie so oft nach dem Tod eines geliebten Menschen, gab es auch bei Laura dunkle Tage voller Trauer und Tränen. Aber es kam immer wieder ein neuer Tag. Und dann noch einer. Und noch einer. Trauer und Tränen über den Verlust ihrer Mutter, liebevoll "Ma" genannt, blieben zwar, aber es mischte sich nach und nach ein weiteres Gefühl darunter: "Tief empfundene Dankbarkeit." Zu ihrer eigenen Überraschung spürt die 35-Jährige das intensive Gefühl der Dankbarkeit besonders an jenem Ort, mit dem sie vorher eher wenig Berührungspunkte hatte, dem Friedhof. "An dem Ort zu sein, an dem meine Ma die letzte Ruhe gefunden hat, gibt mir das Gefühl ihr ganz nah zu sein. Auch weil es so friedlich hier ist. Die beruhigende Atmosphäre hätte ihr auch sehr gefallen. Auch dieser Gedanke gibt mir in traurigen Momenten Halt, dass ihre letzte Ruhestätte ein Ort ist, an dem sie sich wohlgefühlt hätte...."

Nun im Mai erstrahlt der Trierer Hauptfriedhof in buntester Frühlingspracht. "Mit ein bisschen Glück scheint am 13. Mai auch die Sonne und es gibt ein kleines Vogelkonzert, das wäre perfekt", meint Laura, schließlich möchte sie den Tag ganz bewusst positiv gestalten. "Auch wenn sicher die eine oder andere Träne fließt, eigentlich möchte ich mich auf die schönen Erinnerungen konzentrieren und meiner Ma sagen, wie dankbar ich für die Zeit mit ihr bin. Ich werde lange da sitzen, ihr von den bunten Blumen erzählen, die ich ihr mitgebracht habe und was sich sonst noch alles in meinem Leben ereignet hat in letzter Zeit." Blumen, Sonne, Erzählungen - Lauras Symbole für eine Liebe, die auch die letzte Grenze überwindet.

Friedhofsgärtnerin Karoline Heiser ist maßgeblich daran beteiligt, dass Besucher wie Laura eine wohlige Atmosphäre auf dem Trierer Hauptfriedhof vorfinden. Mit Akribie, Liebe zu ihrem Beruf und Fachwissen gestaltet und pflegt sie gemeinsam mit ihrem Team viele der Gräber und fertigt auf Anfrage auch Grabschmuck an: "Jedes Jahr zum Muttertag haben wir viele Besucher auf dem Friedhof. Unsere Erfahrung zeigt, dass farbenfrohe Frühlingsboten und Blumenschmuck auf den Gräbern tröstend wirken und Ausdruck für Liebe, Dankbarkeit und Anerkennung sind. In erster Linie ist es unsere Aufgabe zu beraten, den Hinterbliebenen dabei zu helfen sich mit den Lieblingsblumen oder Farben des Verstorbenen auseinanderzusetzen und die individuellen Kundenwünsche umzusetzen. Letztendlich pflanzen wir die Grabstätte als persönlichen Ort der Erinnerung."

Nach Meinung der erfahrenen Friedhofsgärtnerin ist der Friedhof in erster Linie ein Ort für die Lebenden, eine Art Schutzraum für Hinterbliebene und Ruhesuchende, der zum Nachdenken und zum Erinnern inspiriert: "Wir erleben an besonderen Tagen wie dem Muttertag häufig, dass Hinterbliebene intensiv mit den Verstorbenen sprechen und oft instinktiv Antworten auf ihre Fragen finden. Es ist eine besondere Art des Kontakts. It’s never to late - es ist eben nie zu spät."

 

Muttertag auf dem Friedhof

Es ist der Tag, der den Müttern gehört und ganz im Zeichen der Familie steht: Am 13. Mai 2018 ist es wieder soweit und in vielen Ländern wird Muttertag gefeiert. Der Muttertag wird seit über 100 Jahre zelebriert, denn es war am 8. Mai 1914, als der US-Kongress den 2. Sonntag im Mai offiziell zum Muttertag erklärte - zurückzuführen ist dies auf das Engagement der amerikanische Frauenrechtlerin Anna Jarvis aus Philadelphia. Neun Jahre später, 1923, wurde der Muttertag auch in Deutschland eingeführt.

Am Muttertag besuchen viele Angehörige auch den Friedhof, um ihren verstorbenen Müttern nahe zu sein. Oftmals überbringen sie Blumen und Gestecke als Symbole für Liebe und Verbundenheit. Friedhofsgärtnereien sind hier bei der Beratung und Anfertigung der Blumengrüße behilflich und gehen auf individuelle Kundenwünsche ein.

Informationen zur aktuellen Werbekampagne Raum für Erinnerung der Friedhofsgärtner finden Sie unter www.raum-fuer-erinnerung.de

 

Die vollständige Pressemitteilung finden Sie im anhängenden PDF.

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