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FriedhofskulturBerufsstand fordert bedürfnisorientierte, pietätvolle und bezahlbare Bestattungsangebote.

(Bonn, 18. Juni 2018) Die Friedhofsgebühren sind auch 2018 vielerorts wieder drastisch erhöht worden. Der Hintergrund ist bei allen Gemeinden der gleiche: Der Trend zur Feuerbestattung nebst Urnengrab oder Beisetzungen außerhalb der Friedhöfe sorgen für Einnahmeausfälle, auf die die ohnehin meist klammen Kommunen unterschiedlich reagieren. Auf vielen Friedhöfen wird versucht mit höheren Preisen gegenzusteuern.

 

20180502Besonders zum Muttertag besuchen viele Angehörige verstorbener Mütter den Friedhof, um Zwiesprache zu halten und Erinnerungen aufblühen zu lassen.

(Bonn, 02. Mai 2018) "Sie hat mir beigebracht das Leben zu genießen, nach Tiefschlägen wieder aufzustehen und weiterzulaufen, und zwar erhobenen Hauptes", erzählt Laura Odenthal mit einem Lächeln im Gesicht. "Für mich ist es selbstverständlich am Muttertag auf den Friedhof zu kommen, um meine verstorbene Mutter zu besuchen, natürlich mit vielen Blumen für ihr Grab."

 

20180322Gräber pflegen, Gestecke binden und Hinterbliebene beraten: Friedhofsgärtner sind Frühaufsteher und viel an der frischen Luft

(Bonn, 22. März 2018) Roland Wagner arbeitet dort, wo Menschen in erster Linie hinkommen, um zu trauern, um sich zu erinnern und um Ruhe zu erleben. Traurig jedoch findet der 48-jährige Friedhofsgärtner aus Rheda-Wiedenbrück seinen Arbeitsplatz auf keinen Fall. Eher im Gegenteil: "Besonders jetzt in der Frühlingszeit ist der Friedhof bunt und lebensbejahend".

 

Mit der dichten und kompakten Verzweigung weist Ilex Crenata durchaus Ähnlichkeiten zum Buchs auf. Foto: GdF, BonnJapanische Hülse und Gamander sind Alternativen zum Buchs - auch auf dem Friedhof!

(Bonn, 14. Februar 2018) Nicht nur im eigenen Hausgarten verzweifeln viele Hobbygärtner an dem Aussehen ihrer kleinen Buchshecke oder der Buchsbaum-Kugel im Kübel - auch auf vielen Gräbern bietet sich von jetzt auf gleich ein trauriges Bild bei vielen Buchspflanzungen. Bei der Suche nach langfristigen Lösungen ist intensives Pflanzenwissen der Friedhofsgärtner gefragt.

 

Winterschmuck auf GräbernZapfen, Moose, getrocknete Früchte: Die Wintermonate halten für die Grabgestaltung eine Vielzahl von Möglichkeiten bereit.

(Bonn, 24. Oktober 2017) Mit Schirm und Regenjacke ausgerüstet hatte Marianne in den letzten Wochen stets ihren Besuch auf den Friedhof angetreten. Das herbstliche Wetter hielt sie nicht davon ab. Regelmäßig besucht die aktive Seniorin das Grab ihres Mannes und schaut meist auch noch am Doppelgrab ihrer verstorbenen Eltern vorbei. Bald würden die Herbsttage vorbei sein und sie überlegt, während sie in einer Regenpause einige Laubblätter vom Grab aufsammelt, was sich gut als Winterschmuck auf ihren Pflegegräbern eignen würde.

 

Von Friedhofsgärtnern gefertigte Gestecke gehören zu den Klassikern auf Friedhöfen rund um die TotengedenktageIndividuelle Farbtupfer auf den Gräbern wirken tröstend und halten Erinnerungen wach

(Bonn, 04. Oktober 2017) Allerheiligen, Allerseelen, Volkstrauertag, Buß- und Bettag sowie Totensonntag stehen vor der Tür. Die Friedhöfe, die während dieser Tage von tausenden Besuchern aufgesucht werden, zeigen sich von ihrer geruhsamen und besinnlichen Seite. Gerade jetzt bestimmen warme Naturtöne das Friedhofsbild.

 

Vorsorge kann sowohl die Auftraggebenden als auch die Angehörigen entlasten.Selbstbestimmt im Leben, selbstbestimmt im Tod: Bestattungsvorsorge und Dauergrabpflegeverträge liegen im Trend. Treuhandstellen verwalten die gezahlten Gelder – und sehen sich gleichzeitig als Fürsprecher für die Wünsche der Verstorbenen.

(Bonn, 18. September 2017) Er kommt früh oder spät, schleichend oder schnell. Sicher aber ist: Er kommt, der Tod, irgendwann ist es soweit. Und eben weil niemand weiß, wann und auf welche Art Jede und Jeder die letzte Reise antreten muss, sind Vorsorgemaßnahmen rund um das Thema Sterben und Tod etwas, das viele Menschen im Kopf haben. Im Hinterkopf wohlgemerkt, dort, wo sich tendenziell unangenehme Gedanken recht gut wieder verdrängen lassen.

 

20170815Friedhöfe sind grüne Lungen und die Seele der Stadt - ganz besonders in der Sommerzeit

(Bonn, 15. August 2017) Schimpfend flattert die Amsel auf und lässt den Regenwurm Regenwurm sein - wer ist denn da schon so früh auf dem Friedhof unterwegs und stört beim Frühstück?! Pech für die Amsel, Glück für den Wurm, denn nicht nur zahlreiche Tiere sind Frühaufsteher: auch die Friedhofsgärtner nutzen die Morgenstunden, um möglichst viel ihres Tagewerks noch in angenehmer Kühle zu verrichten.

 

Friedhofsgärtner fertigen individuellen Grabschmuck und einzigartige Grabbepflanzungen.Gärtner, Künstler und Menschenkenner in einem - der Job als Friedhofsgärtner ist vielseitig und spannend!

(Bonn, 19. Juni 2017) Totenstille. Ja, die herrscht hier in der Tat - zwei Meter unter der Erdoberfläche. Oberhalb der samtig-schwarzen Erdkrume hingegen geht es ziemlich lebhaft zu. Bienen summen von Blüte zu Blüte, eine Amsel ist ihrem Gesang nach zu urteilen schwer verliebt und am Brunnen nutzen zwei ältere Damen die Gelegenheit zu einem kleinen Plausch. Ruhig im Sinne von entspannt, das ist es auf dem Friedhof definitiv. Aber langweilig? Keine Spur, findet Ralf Kretschmer, Friedhofsgärtner aus Kiel.

 

Leistung der FriedhofsgärtnerAuf dem Friedhof geht der Trend zur Dauergrabpflege - aus gutem Grund

(Bonn, 4. Mai 2017) Sich das eigene Grab schaufeln? Darauf hat nun wirklich niemand Lust. Wie die eigene Beerdigung verlaufen wird, wie wohl der Grabstein aussehen wird und welche Blumen einmal die Erddecke schmücken, das hingegen möchten viele Menschen gerne wissen und am liebsten auch selbst beeinflussen.